Perfekte Bedingungen für eine Schneeschuhwanderung in Südtirol! Wie im Bilderbuch zeigt sich derzeit der Winter in Südtirol von seiner allerschönsten Seite. Der Schnee hüllte die Natur in ein weißes Kleid. Die Sonne und Eiskristalle bringen die Flora zum Funkeln. Verschneite Traumlandschaft soweit das Auge reicht.

Das Schneeschuhwandern gewinnt immer größerer Popularität. Im Meraner Land und Vinschgau finden Schneeschuhwanderer demzufolge ein großes Netz an gut markierten Wanderwegen und abgeschiedenen Pfaden. Die verschneiten Berglandschaften sind ideal für eine ausgedehnte Schneeschuhwanderung. So beispielsweiße das romantischen Martelltal mit seiner unberührten Natur.

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Unsere beliebteste Schneeschuhwanderung in Südtirol – zur urigen Lyfialm im Martelltal

Das Martelltal liegt im Nationalpark Stilfserjoch. Es bietet Schneeschuhwanderern eine große Anzahl an Tourenmöglichkeiten. Auch bei Naturliebhabern ist das Martelltal beliebt. Noch heute ist das Martelltal mit dem vergletscherten Talschluss weitgehend naturbelassen. Eine Vielzahl an idyllisch gelegener Almhütten, macht das Martelltal so einzigartig.

Wegverlauf:

Sie fahren mit dem Auto ins Martelltal bis zur Enzianhütte (2.055m). Von dort beginnt die Schneeschuhwanderung zur Lyfialm. Sie beginnen die Wanderung über den verschneiten Forstweg. Durch den lichten Lärchenwald geht’s gemütlich weiter bis zur Lyfialm (ca. 2.165m). Ein schöner Höhenweg führt die Schneeschuhwanderer bei geringer Steigung weiter zu den Almwiesen der Peder-Stieralm (2.252m). Anschließend wandern Sie hinunter zur Enzianalm (2.055m). Dann  wieder zurück zu Ihrem Ausgangspunkt.

Fakten:

  • Anforderungsprofil: Wanderung für alle Konditionsklassen geeignet, einige Steigungen/Abstiege
  • Höhenunterschied: ca. 250m
  • Entfernung: ca. 7 km
  • Reine Gehzeit: ca. 3 Stunden

5 Tipps zum Schneeschuhwandern

  • Ideales Gelände: Tief verschneite Naturlandschaft, mäßig geneigt mit einer Neigung von weniger als 30 Grad, lawinensicheres Gebiet.
  • Die richtige Ausrüstung:  warme Kleidung, Schneeschuhe, hohe Wanderschuhe, Trekking-Stöcke mit einem speziellen Tiefschnee-Teller, eine Karte / einen Kompass.
  • Die richtige Gehtechnik:
    Bergauf
    Der Körperschwerpunkt soll mittig über dem Schneeschuh liegen umso möglichst aufrecht zu gehen. Sobald es beim Schneeschuhgehen steiler wird, empfiehlt sich die Steighilfe zu aktivieren, sowie im Entengang zu gehen. Der Berg wird mit den nach außen gestellten Füßen bestiegen. Je steiler der Anstieg, desto breiter sollte auch die V-Stellung der Füße sein. 
    Bergab
    Mit leichter Rücklage und leicht gebeugten Knien in Falllinie geht’s den Hang hinab. Bei weichem Tiefschnee ist „Rutschen“ Teil der Technik und je mehr Rücklage, desto schneller gleitet man abwärts. Bei hartem, eisigem Schnee sind präzise, kurze Tritte erforderlich.
  • Spurarbeit: Als Vorderster beim Spuren wechselt man sich in der Gruppe am besten ab. Loipen & Aufstiegsspuren von Skitourengehern sind für Schneeschuhwanderer grundsätzlich tabu.
  • Stets die Leidenschaft & Freude am Schneeschuhwandern behalten, mit ausreichend Respekt zur Natur. Denn Bergtage sind unsere Lieblingstage!
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